Heilpraktiker u. Meditationsbegleiter
für
Klassische Homöopathie,
Familien - Stellen,
Lebensberatung
und
Meditation
(Ein praktischer Hinweis : Nach dem Bildaufbau können Sie die Verbindung zum Internet trennen, meine Seite ist Ihnen dann vollständig und mit allen Verweisen zugänglich)
Bei :
versuche ich in Ihnen
GESUNDHEIT und WOHLBEFINDEN -
GANZHEITLICH und VON INNEN HERAUS
anzuregen und zu fördern.
Die erste wichtige Frage auf dem Weg dorthin ist :
Je nach Ergebnis können verschiedene Maßnahmen und Impulse angezeigt sein, Sie und Ihre Selbstheilungskräfte wieder in Ihr inneres Gleichgewicht zu bringen. So kann ich Ihnen anbieten (einzeln oder in Kombination ) :
GANZHEITLICHE Behandlung heißt : Der Mensch ist eine Einheit von Körper, Gemüt ("Seele") und Geist, alle drei Ebenen beeinflussen sich gegenseitig. (Beispiele). Auch wenn Sie mit rein körperlichen Beschwerden (wie z.B. Kopfschmerzen) zu mir kommen, behalte ich als Homöopath diese Einheit stets im Blick.
Deshalb werde ich immer versuchen, zu verstehen,
Wobei Sie bei all diesen Fragen selbstverständlich immer frei bleiben zu entscheiden, was und wieviel Sie mir sagen wollen. Es gibt auch Fälle, in denen die Seele Zeit braucht, also im eigenen Tempo sich nur langsam und vorsichtig dem Wesentlichen nähert. Gerade hier können homöopathische Arzneien die beste Hilfe sein : wenn das direkte Ansprechen noch zu belastend ist, ist doch die Hilfe auf energetischer Ebene möglich.
WIRKLICHE GESUNDHEIT ENTSTEHT VON INNEN HERAUS – durch Aktivierung unserer Selbstheilungskräfte (die Homöopathie gibt ihnen den Namen „Lebenskraft“). Im gesunden Menschen sorgen sie für das reibungslose, für unseren Verstand unüberschaubare Zusammenspiel der drei Ebenen. Und auch im Krankheitsfall sind sie es, die uns bei körperlichen, psychosomatischen und psychischen Beschwerden gleichermaßen zur Verfügung stehen und bestrebt sind, uns wieder in unser inneres Gleichgewicht zurückzubringen.
Wenn Menschen an chronischen Krankheiten und Beschwerden leiden, sind diese inneren Kräfte oft blockiert. Ursache hierfür können sein :
Werden solche Blockaden aufgelöst, wird der Weg frei für Ihre Selbstheilungskräfte und diese übernehmen die Wiederherstellung der Gesundheit – VON INNEN HERAUS und
IM UMFASSENDEN SINNE.
Seit über 200 Jahren hat sich die klassische Homöopathie als ganzheitliche Heilmethode bewährt.
Die homöopathischen Arzneien sind wegen ihrer sanften, nebenwirkungsfreien Heilung bekannt und berühmt; - ein wesentlicher Faktor unter anderen, der den guten Ruf der Homöopathie begründet. Sie wirken nicht stofflich (wie z.B. Mineralstoffe, Vitamine, schulmedizinische Medikamente), sondern energetisch, auf einer Resonanz- und Informationsebene. So erreichen sie unsere Lebenskraft, unsere innere Steuerung aller Lebens- und Entwicklungsprozesse (die Naturheilkunde spricht vom "inneren Arzt").
Seit Beginn meiner Praxis im Mai 1992 liegt mein Schwerpunkt auf dieser Therapie. Im Laufe der Jahre flossen Psychologie/Psychosomatik, Kinesiologie und Familien-Stellen mit ein - und seit 2005 konzentriere ich mich auf eine spezielle Richtung innerhalb der klassischen Homöopathie, in der ich die vielfältigen anderen Erfahrungen mit nutzen kann.
Deshalb : soweit Sie Erfahrungen mit dieser Therapie haben, wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie in meiner Anamnese viele der üblichen Fragen vermissen (z.B. solche nach Nahrungsmittelvorlieben und -abneigungen, Wetterverträglichkeiten u.ä.). Routinemäßig stelle ich solche Fragen nicht mehr – meine ganze Aufmerksamkeit gilt DEM WESENTLICHEN BEI IHNEN bzw. bei Ihrer Krankheit oder Beschwerde.
Auch
verordne ich nicht die gewohnten Globuli oder Tropfen, sondern verwende Wasser, welches Informationen homöopathischer Arzneien enthält. Hatte die übliche klassische Homöopathie schon viele Arzneien zur Auswahl (ca. 5000 mit steigender Tendenz) -
mit dieser Methode der „Wasserpotenzen“ kann ich aus einer nahezu unbegrenzten Anzahl möglicher Arzneien auswählen. Und kann somit den homöopathischen Heilreiz wesentlich genauer als bisher Ihrem persönlichen Zustand und Ihren Bedürfnissen
anpassen.
Neben dem Gespräch über Ihre Krankheit und sonstige Beschwerden ist mir seit Jahren der kinesiologische Muskeltest eine wertvolle Hilfe. Über das rationale und mitteilbare Wissen hinaus hilft er mir durch wertvolle weitere Informationen
Bei psychosomatischen und psychischen Beschwerden sowie in schwierigen Lebenssituationen kann ein Gespräch hilfreich sein: sei es allein durch das Sich-aussprechen-Können, sei es durch Fragen und Gedanken aus verschiedensten (Psychotherapie-) Richtungen (zur Klarstellung : ich bin KEIN Psychotherapeut im Sinne des Psychotherapeutengesetzes).
Daß Sie Ihre Situation innerlich für sich klären neue Wege entdecken können, ist das Anliegen der Gesprächsbegleitung (ob ohne oder neben einer homöopathischen Behandlung).
Dabei greife ich hauptsächlich auf folgende Richtungen zurück :
a, kurze Einführung
Zwei miteinander verwandte Methoden, welche verblüffende Erfolge vorzuweisen haben. Sie bieten sich insbesondere für Menschen an,
die mit ihren Krankheiten eine Vielzahl von Therapien erfolglos ausprobiert haben,
die Verletzungen, Unfälle, Unglücke und sonstige Schicksalsschläge anzuziehen scheinen,
die mit dem mehr oder weniger deutlichen Gefühl leben: "Eigentlich weiß ich doch, was mir guttut. Wieso lebe ich nicht danach, sondern in einer Weise, die mir (und anderen) schadet ?"
die noch nicht ihren Platz im Leben und in der Welt gefunden haben, deren Lebensplanung sich in wesentlichen Punkten noch nicht erfüllt hat.
Das Familien – Stellen untersucht in solchen Fällen, ob dem sogenannte Verstrickungen zugrunde liegen. Dafür kennt es im Großen und Ganzen drei Gründe :
Aus einer tiefen unbewußten frühkindlichen Liebe kann es sein, daß ein Mensch das Leid und Schicksal eines anderen Familienmitgliedes nicht mit ansehen kann und sich deshalb selber aufopfert bzw dessen Schicksal (mit-) tragen will.
Es gibt Mitglieder des Familiensystems, die verstoßen, mißachtet oder verschollen sind.
Ein Mensch achtet und würdigt nicht den Platz eines anderen, dem dieser in der Familie zusteht.
Über bestimmte Mechanismen der menschlichen Psyche führen solche Konstellationen dazu, daß (unbewußt) die eigene Lebensenergie auf den anderen Menschen fixiert wird. Das kann sich den eben beschriebenen Schwierigkeiten äußern.
Eine Trauma - Aufstellung (im Sinne der Mehrgenerationalen Psychotraumatologie nach Franz Ruppert) schaut weniger auf die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander. Mit dieser Methode untersuche ich, ob frühere Traumatisierungen die Ursache Ihrer Beschwerden sein können.
Lebensgefahr, unverarbeitete menschliche Verluste oder Erfahrung von Gewalt, Mißbrauch oder fehlendem Halt in der Kindheit – wird dies als Schock mit gleichzeitiger Hilflosigkeit (= Trauma) erlebt, kann das zu dauerhaften charakteristischen psychischen Veränderungen führen. Der Mensch wird in seinem Denken, Fühlen und Erleben regelrecht in verschiedene Anteile gespalten, zu denen sein Bewußtsein wenig bis gar nicht Verbindung und Zugriff hat. Je nachdem wie groß und zahlreich solche Anteile ihr abgespaltenes Eigenleben führen, hat das tiefe Auswirkung darauf, wie der Mensch sein Leben und die Welt erlebt, welche Möglichkeiten und Ziele er für sich sieht. Und nicht zuletzt wird die Gesundheit beeinträchtigt : Bei vielen Krankheiten sind solche Spaltungen im Hintergrund mit beteiligt.
Im Rahmen der homöopathischen Behandlung oder einer Lebensberatung achte ich auf Zeichen, die auf eine mögliche Verstrickung oder Traumatisierung hinweisen. Bestätigt sich dies, biete ich Ihnen geeignete Lösungssätze an. Wenn Sie diese in einer täglichen kurzen Besinnung (ein anderes Wort für Meditation) in sich wach halten und wirken lassen, kann Ihnen das in leichteren Fällen schon helfen, frühere Erfahrungen zu verarbeiten oder sich aus krankmachenden Haltungen zu lösen.
In einer Familien - Aufstellung können Sie schwierige Beziehungen vertieft betrachten und „erfühlen“ - insbesondere auch von der Position anderer Familienmitglieder aus. Das eröffnet wiederum verschiedene Möglichkeiten, fremdes Leid in Achtung und Liebe bei der Person zu lassen, zu der es gehört – und damit, daß Sie Ihre Lebensenergie nicht weiter an andere Menschen binden (wo sie eh nichts nutzt), sondern jetzt für sich haben.
Trauma - Aufstellungen (und die begleitenden Gespräche, gegebenenfalls mit weiterer Unterstützung durch homöopathische Mittel) haben das Ziel, behutsam und schrittweise abgespaltene Anteile wieder einzugliedern sowie die zugrundeliegenden traumatischen Erfahrungen aufzuarbeiten.
Beide Aufstellungsarten, Gesprächsbegleitung und klassische Homöopathie arbeiten für das übergeordnete Ziel zusammen : Ihnen mit jedem gelungen Therapieschritt ein Mehr an innerer Freiheit, Kraft, Lebendigkeit und Gesundheit zu verschaffen.
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Zwei miteinander verwandte Methoden, welche verblüffende Erfolge vorzuweisen haben. Sie bieten sich insbesondere für Menschen an,
die mit ihren Krankheiten eine Vielzahl von Therapien erfolglos ausprobiert haben,
die Verletzungen, Unfälle, Unglücke und sonstige Schicksalsschläge anzuziehen scheinen,
die mit dem mehr oder weniger deutlichen Gefühl leben: "Eigentlich weiß ich doch, was mir guttut. Wieso lebe ich nicht danach, sondern in einer Weise, die mir (und anderen) schadet ?"
die noch nicht ihren Platz im Leben und in der Welt gefunden haben, deren Lebensplanung sich in wesentlichen Punkten noch nicht erfüllt hat.
Was geschieht bei einer Aufstellung ?
Kurz gesagt können Sie auf diese Weise verschiedene innere, psychische Anteile näher kennenlernen und erfahren. Außerdem können Sie und ich in einen Dialog mit diesen Anteilen treten.
Vielleicht sind Sie erstaunt, wenn Sie dies lesen... erfahren sich doch die meisten Menschen als eine Persönlichkeit, hören auf die (eine) innere Stimme oder sprechen von der eigenen Seele. Doch wir kennen auch andere Seiten an uns Menschen, die diesem Bild der einheitlichen Persönlichkeit widersprechen.
Zu den extremen Gegenbeispielen gehören Süchte und Zwangshandlungen. Hiervon Betroffene erleben Antriebe, Impulse und Gefühle in sich, die fremd, getrennt von ihrem „eigentlichen“ Wollen und Fühlen und leider viel zu häufig auch übermächtig sind. Aber wir müssen gar nicht so weit gehen, es gibt viele andere (u. harmlosere) Varianten :
Stimmungsschwankungen
Situationen, in denen ich mich nachher frage, „was mich denn da geritten hat“
schwierige Beziehungen, in denen ich immer wieder in Verhaltensmuster falle, die ich eigentlich nicht will...
und schließlich lassen sich alle psychosomatischen Krankheiten darunter fassen. Wenn also unterdrückte, nicht ausgelebte Gefühle derart belastend sind, daß sie ein Eigenleben gewinnen und sich in körperlicher Krankheit Ausdruck verschaffen.
„Zwei Seelen, ach, sind in meiner Brust.“ dichtete schon Goethe. Und Uwe Böschemeyer meint zutreffend, er glaube weniger an die (eine) innere Stimme, sondern mehr an einen Chor verschiedener innerer Stimmen.
Entsprechend sind die Erfahrungen der Psychologie. So verschieden die Ansätze und Blickwinkel der einzelnen Psychotherapierichtungen auch sein mögen, die analytisch bzw. tiefenpsychologisch orientierten haben alle gemeinsam, daß sie zu einem mehr oder weniger bunten, uneinheitlichen Bild der menschlichen Persönlichkeit kommen. Wobei das Zusammenleben der verschiedenen Anteile in uns relativ störungsfrei ablaufen kann oder aber auch mit ziemlichen „Reibungsverlusten“ - bis hin dazu, daß sie sich gegenseitig sabotieren.
Familien- und Trauma-Aufstellungen sind zwei eng verwandte Varianten von Aufstellungen. Mit beiden kann ich untersuchen, ob sich innere Anteile in Ihnen mit der Person oder dem Schicksal eines anderen Familienmitgliedes zu eng verbunden haben oder infolge von Traumatisierungen verselbständigt haben.
Für eine solche ungesunde Bindung gibt es aus Sicht der Familien - Aufstellungen grundsätzlich zwei Gründe :
Zum einen können frühkindliche Liebe und Allmachtsphantasie dazu (ver)führen, einem geliebten Menschen das schwere Schicksal abzunehmen. Mal mehr, mal weniger ist damit die geheime Haltung verbunden „Ich bin besser als Du, kann es besser als Du.“
Zum anderen hat diese Therapie die Entdeckung gemacht, daß es so etwas wie eine Familienseele und ein Familiengewissen gibt. Letzteres wacht darüber, daß kein Mitglied aus der Familiensippe ausgeschlossen wird und daß eine bestimmte Ordnung eingehalten wird. Wird dagegen verstoßen, verspüren andere Familienmitglieder einen inneren Zwang zu Verhaltensweisen, mit denen sie (unbewußt) das Schicksal des ausgeschlossenen Familienmitglieds auf sich nehmen oder den Verstoß gegen die Ordnung sühnen.
Die familiären Situationen, in denen sich Familienmitglieder miteinander verstricken können, lassen sich grob in fünf Hauptgruppen einteilen :
ein Kind verliert frühzeitig (idR vor der Pubertät) einen Elternteil oder ein Geschwister,
ein Familienmitglied hat ein schweres Schicksal zu tragen : qualvolle Krankheit, körperliche oder seelische Behinderung, oder Kriegserlebnisse, Mißbrauch, Vergewaltigung, andere Traumen, die ein Leben lang nachwirken,
Ausgestoßene, Totgeschwiegene („schwarze Schafe“), Verschollene, Vergessene,
jemand hat Platz gemacht für andere, ohne daß ihm gedankt oder er dafür geachtet wurde. Das sind : frühere Ehepartner/innen, Jugendlieben, Vorbesitzer von Unternehmen oder Häusern,
jemand erlangt einen unverdienten Vorteil auf Kosten eines anderen, ohne daß das ausgeglichen oder geachtet und gewürdigt wurde. Hierunter fallen Enteignungen (insb. im Dritten Reich, aber auch frühere DDR) und Konkurse.
In all diesen Fällen können in der Seele eines Kindes Leitsätze entstehen, die zwar aus seiner kindlichen Liebe oder dem Familiengewissen kommen, deren Wirkung aber selbstzerstörend ist. Z.B.:
Liebe(r) ... (Mutter, Vater, Schwester, Bruder, usw.),
ich folge Dir nach (z.B. in den Tod, unglückliches Leben, Scheitern, Krankheit, usw.)
ich trag's für Dich (s.o.)
ich mach's genauso wie Du (s.o.)
weil Du so früh sterben / so sehr leiden mußtest, will auch ich nicht glücklich sein,
ich will's nicht besser haben als Du
in meiner Seele habe ich Dich immer gesucht (und habe viele Menschen, die mir begegneten, mit Dir verwechselt...)
ich bin besser als Du (der bessere Vater, Ehemann, die bessere Mutter, Ehefrau; lebenstüchtiger, geschäftstüchtiger, usw.)
(zu vorgeordneten Familienmitgliedern : Eltern, andern Vorfahren, älteren Geschwistern) : ich bin wichtiger in der Familie als Du
Fatalerweise sind solche Leitsätze den betroffenen Menschen nur selten bewußt. Sie meinen sich nach bestem Wissen und Gewissen für das Gelingen des eigenen Lebens einzusetzen. Doch der tatsächliche Lebensweg verläuft nach dem unbewußten Plan, der die grenzenlose Liebe und Solidarität über alles (und insb. über sich selbst) stellt – und nimmt dabei im Extrem Scheitern und Zerstörung des eigenen Lebens in Kauf.
">Welchen Ausweg hieraus bieten nun Familienaufstellungen an ?
Die Therapie verläuft grundsätzlich in zwei Stufen.
Zunächst ist es wichtig, die unbewußte Dynamik (s.o.) aufzudecken. Als – mittlerweile – erwachsener Mensch zu erkennen, in welchen falschen Filmen ich gelebt habe, bedeutet oft schon die Heilung.
Ansonsten schließt sich der zweite Schritt an, um zu einem gesunden Verhältnis zu den anderen Familienmitgliedern zu kommen. Das zentrale Thema dabei ist ACHTUNG – vor der anderen Person, ihrem Schicksal, ihrer Zugehörigkeit zur Familie und ihrem Platz innerhalb des Familiensystems. In einer Aufstellung werden dazu oft sogenannte Lösungssätze angeboten, die die lösende, heilende Haltung ausdrücken. Z.B.:
Liebe(r) ... ,
ich achte Dich und Dein Schicksal und lasse es bei Dir, - mit Liebe.
(ich folge Dir nicht nach). Dein ... (früher Tod, Leiden, usw.) gehört zu Dir – und ich lasse es jetzt bei Dir, mit Achtung vor Dir und Deinem Schicksal. Du behältst immer Deinen Platz in meinem Herzen.
Jetzt sehe ich Dich – Du gehörst zu uns. (Und ich gehöre zu Euch.)
Egal, was die anderen über Dich sagen, Du gehörst zu uns.
Das tat sehr weh, daß Du so früh gegangen bist. Danke für alles, was Du mir trotzdem geben konntest. Ich mache das Beste daraus – auch Dir zu Ehren !
Du hast mir sehr wehgetan. Doch ich ahne und achte es, daß es nur Dein Versuch war, mit Deinem Leben zurechtzukommen. Und ich bleibe in dieser Achtung auch dann, wenn ich jetzt mich und meine Grenzen vor Dir schütze.
(zu Geschwistern, die tot geboren wurden oder früh verstorben sind) Schade, daß wir uns nicht kennengelernt haben. Ein Jahr lang darfst Du durch meine Augen die Schönheiten der Welt anschauen, - und dann lasse ich Dich endgültig ziehen. Du behältst immer Deinen Platz in meinem Herzen.
(zu Totgeburten, frühverstorbenen u. verschwiegenen Geschwistern) jetzt sehe ich Dich. Du bist die/der Erste (Zweite, Dritte usw.), ich bin die /der Zweite (Dritte, Vierte usw.).
Danke, daß Du Platz gemacht hast für mich. Du kamst vor mir, ich komme nach Dir.
Danke für alles Schöne, das ich mit Dir erleben durfte. Daß wir uns nun trennen – dafür übernehme ich meinen Teil der Verantwortung und lasse Deinen Teil bei Dir. (Wenn Kinder aus der Beziehung entstanden : ) Und die Liebe, die uns bei der Zeugung unserer Kinder verband, lebt in ihnen weiter.
Mein liebes Kind, was zwischen mir und Deinem/r Vater/Mutter ist, geht Dich nichts an. Das ist Sache von uns Eltern, Du bist nur das Kind. (Und auch wenn wir Eltern uns jetzt trennen, darfst Du weiter uns beide liebhaben, ihn/sie als Deine(n) Vater/Mutter und mich als Deine(n) Mutter/Vater.
Liebe Eltern (Vater/Mutter), was zwischen Euch ist, lasse ich bei euch, das geht mich nichts an. Ich bin nur das Kind. Danke, daß Ihr mir das Leben geschenkt habt ! Ich mache das Beste daraus – auch Euch zu Ehren !
Ich achte (Dich, Dein Schicksal und) den Preis den Du zahlen mußtest. Aus dem Vorteil, den ich daraus gezogen habe, mache ich das Beste – auch Dir zu Ehren ! Es soll nicht umsonst gewesen sein !
Dein Leiden / Verlust macht meine Freude (Glück, Reichtum, Freiheit ...) umso kostbarer.
Ich habe gedacht , ich sei besser als Du. Doch jetzt sehe ich : Du bist der/die Große, ich bin der/die Kleine. Du hast mir das Leben geschenkt, und ich gebe Dir die Ehre !
Dies ist nur eine beispielhafte Aufzählung möglicher Lösungssätze.In einer Aufstellung (oder während einer Beratung) wird der zu der jeweiligen Situation passende Satz gesucht.
Diese Sätze haben oft eine Doppelfunktion : in der Aufstellung selbst (bzw einer Beratung) markieren sie den Wendepunkt, den Beginn des Auswegs hinaus aus der krankmachenden Haltung. Und in der Folgezeit lassen sie sich dann für eine tägliche Besinnung / Meditation nutzen, um sich schrittweise tiefer in die neue Haltung einzuüben. (Bitte nur als Besinnung bzw Meditation, nicht als Affirmation oder Suggestion : wichtiger als die Begriffsunterscheidung ist, daß Sie den verschiedenen Stimmen Ihres inneren Chores die Freiheit lassen, dagegen zu protestieren. Geschieht solches, tun Sie gut daran, den Protest zu achten und danach zu befragen, was er bezweckt und wie er mit eingebunden werden kann.)
In dem Maße, wie ihnen diese Lösung von fremdem Schicksal gelingt, steht Ihnen wieder mehr Ihrer Lebensenergie zur Verfügung – mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und Lebensgestaltung.
Soweit die Antwort der Familien - Aufstellungen.
Trauma - Aufstellungen (hier im Sinne der mehrgenerationalen Psychotraumatologie (MPT) nach Franz Ruppert) sind als eine besondere Variante aus den Familienaufstellungen entstanden.
Im Ziel sind beide noch eng verwandt : Zunächst zu lernen, die eigenen Gefühle, Lebenshaltungen und -ziele von fremden, von anderen Familienmitgliedern übernommenen zu unterscheiden. Und dann bewußt das Fremde, Übernommene loszulassen und sich für das eigene Leben zu entscheiden. Im Weg dahin werden die Unterschiede deutlich : Die MPT konzentriert sich weniger auf die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander, sondern arbeitet mit den besonderen psychischen Anteilen, die sich als Folge von Traumatisierungen in dem Menschen gebildet haben.
Es gibt im wesentlichen drei Arten von Auslösern für Traumata :
Lebensgefahr
schwere menschliche Verluste
schwere Kindheit (einschließlich der vorgeburtlichen Entwicklungszeit), in der das Kind nicht die Zuwendung und Geborgenheit erfuhr (oder im Gegenteil sogar bedroht und verletzt wurde), die für eine gesunde psychische Entwicklung notwendig ist.
Ist ein Mensch diesen Situationen ohnmächtig und hilflos ausgeliefert, setzt die eigentliche Traumatisierung ein : die Urinstinkte „Angriff und Flucht“ werden blockiert und es kommt zur Schockstarre. Die Gefühle von Todes-, Verlust- und Verlassenheitsängsten sowie Schmerzen u.a. körperlichen Empfindungen werden abgespalten (und dieser Überlebensmechanismus ist auch sinnvoll, weil sonst die Gefahr besteht, an Übererregung zu sterben). So entstehen in der Psyche dieses Menschen drei Anteile : der traumatisierte Anteil (der all die abgespaltenen Gefühle enthält, evtl. sogar auch die Erinnerungen an das Trauma), ein Überlebensanteil, der darüber wacht, daß der Mensch keinen Kontakt zum traumatisierten Teil bekommt, sowie der verbleibende gesunde Anteil. Je nachdem, wie schwer und häufig die eigenen Traumata und die der Familienmitglieder waren, kann sich das mehrfach wiederholen. Entsprechend kann sich ein „innerer Chor“ beträchtlicher und verwirrender Größe bilden.
Jeder traumatisierte Anteil und Überlebensanteil verselbständigt sich und führt ein Eigenleben. D.h. sie produzieren Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Handlungsimpulse, die der Menschen weder versteht noch (mehr oder weniger) kontrollieren kann, eben weil sie abgespalten sind. Und grundsätzlich kosten diese Abspaltung und Kontrolle viel Energie, die für das „eigentliche“ Leben und die Gesundheit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die traumatisierten Anteile haben eine eigentümliche Doppelnatur : Denn so schmerzhaft die Begegnung mit den abgespaltenen Ängsten und Schmerzen auch sein kann, in diesen Seelenanteilen ist elementare Lebensenergie bzw -äußerung enthalten :
Hinter
der Todesangst stehen Selbsterhaltungstrieb und Lebenswille
der Verlassenheitsangst steht das Bedürfnis nach Bindung und menschlicher Nähe
dem Schmerz durch Zurückweisung und fehlende Liebe steht das Bedürfnis nach Anerkennung und Geliebt-Werden
der innerlichen Zerrissenheit in menschlichen Beziehungen steht die naturgegebene Spannung zwischen Anpassung und Autonomie, die bei jedem menschlichen Kontakt Thema ist
der Wut, der Trauer und dem Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen steht der Wert solcher menschlicher Beziehungen, deren Verlust verarbeitet werden muß (wenn möglich), damit der Mensch wieder offen wird für neue Beziehungen
dem körperlichen Schmerz steht das Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit
Wenn die (damals lebensnotwendige) Abspaltung des traumatisierten Anteils aufrechterhalten wird, obwohl die Gefahr längst vorbei ist, wird damit dauerhaft der Zugang zu diesen natürlichen, lebendigen Gefühlen und Erfahrungen erschwert oder verhindert - ; so kann sich das Leben dieses Menschen innerlich sehr leer anfühlen. Andererseits wird hier schon deutlich, welcher Gewinn möglich ist, wenn traumatisierte Anteile wieder integriert werden können.
Die Übernahme von fremden Gefühlen, Lebenshaltungen und -zielen deutet die MPT ebenfalls anders. Waren beim klassischen Familien-Stellen kindliche Liebe und Allmachtsphantasie die treibenden Kräfte, kommen Bindungstheorie und Hirnforschung zu einer anderen Sichtweise : Wir sind als Embryo, Säugling und Kind einfach so eingerichtet, von den Eltern und der Mutter insbesondere deren Gefühle in uns aufzunehmen. Das ist eine Art, wie wir Wirklichkeit und menschliche Beziehung „lernen“.
Tragischerweise bieten traumatisierte Eltern ihren Kindern selten bis gar nicht fördernde Gefühle und Erfahrungen wie Liebe, Geborgenheit, Vertrauen und Sicherheit. Sondern Ängste, Verzweiflung, innere Leere, Verlorenheit und Gefühlskälte bis hin zu körperlichen und emotionalen Übergriffen auf das Kind. Das Kind kann aber noch nicht unterscheiden : weder was seins ist und was das der Eltern, noch was richtig und falsch ist, oder was angemessen und was übergriffig ist – also übernimmt es alles, was von den Eltern kommt, als Eigenes. Und „lernt“ damit : „So sind „die Menschen“, so ist „die Welt“ - und für mich, mein Eigenes gibt es keinen Platz und keine Berechtigung, meine eigenen körperlichen und seelischen Bedürfnisse sind gefährlich oder verboten.“
Der Prozeß der Gesundung enthält in der Regel folgende Elemente :
Der Mensch
lernt zu unterscheiden, was Fremdes, Übernommenes ist und was Eigenes
gibt sich selbst bzw. dem traumatisierten Kind die Bestätigung, daß ihm Schlimmes passiert ist. Sowohl das familiäre Umfeld leugnet dies oft, als auch der kindliche Überlebensanteil, der in destruktiv symbiotischer Abhängigkeit mit den Eltern verstrickt ist. Um den Mythos der guten Eltern aufrecht zu erhalten und um die Erinnerung an das Trauma zu verhindern, kann dieser Anteil den Mißbrauch oder die anderen Verletzungen nicht zugeben.
Die Wahrheit nun auszusprechen (oder vom Aufstellungsleiter bestätigt zu bekommen) schmerzt in der Tat zunächst – doch dann erleichtert und befreit es. Damit gewinnt der Mensch etwas sehr Wertvolles zurück : seinen Wahrheitssinn, d.h. die Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen und zu der eigenen Wahrheit zu stehen. (Dieser Wahrheitssinn wird bei sexuellen Mißbrauch von Kindern regelmäßig zerstört.)
arbeitet daraufhin, sich dem eigenen Schmerz, der eigenen Wut und Trauer darüber zu stellen, daß die Eltern ihn in entscheidenden Phasen nicht mit Liebe annehmen konnten. Zulassen und Verarbeiten der Trauer eröffnet die Chance, fortan menschliche Begegnungen als bereichernd zu empfinden. Denn kein kindlicher Anteil mehr sucht im Geheimen immer nur nach den Eltern, was andere Menschen natürlich nicht erfüllen können (und hoffentlich auch nicht wollen)
versucht nicht nur die abgespaltene Wut und Trauer über die fehlende Liebe der Eltern, sondern auch weitere abgespaltene Anteile wieder zu integrieren. Damit er wieder Zugang zu seiner Lebensenergie bekommt, die hinter dem Schmerz steht. Jeder gelungene Schritt in dieser Richtung bringt einen Zuwachs an innerer Freiheit, Kraft,Lebendigkeit und Gesundheit
erkennt zunehmend, welche seiner Verhaltensmuster in der Kindheit sein Überleben gesichert haben, aber heute nicht mehr aktuell sind und deshalb (zusammen mit den damit verbundenen Gefühlen und Gedanken) abgelegt werden können.
alle bisher aufgezählten Punkte tragen dazu bei, die Entscheidungsfreiheit des Menschen zu fördern bzw. wiederherzustellen. Weder fremde, übernommene Gefühle, Muster und Ziele, noch alte überholte eigene Überlebensstrategien bestimmen dann das Verhalten, sondern die eigene Entscheidung für das eigene, selbstbestimmte Leben.
In der praktischen Umsetzung dieser Elemente zeigte sich, daß die MPT dem zentralen Thema der Familien- Stellens – Achtung u. Segen der Eltern – einen deutlich anderen Stellenwert zuweist . Für traumatisierte Menschen geht es in erster Linie darum, daß sie in ihrem gewalttätigen oder sonst traumatisierenden Umfeld erst einmal ihre eigene Haut retten. Die Menschen, die sie verletzt haben, nun achten oder ehren und das auch noch als Weg der Heilung ansehen zu sollen, – das ist schlicht eine Zumutung. Es dürfte ihnen auch regelmäßig unmöglich sein, ungünstigenfalls führt es zu einer Re-Traumatisierung. Ähnlich kontraproduktiv ist es, auf Zustimmung, Segen o.ä. der (traumatisierenden) Eltern zu hoffen. Das bedeutete, den Menschen bzw. seine kindlichen Anteile im Muster der symbiotischen Abhängigkeit zu bestärken : Die Tragik ist oft zu beobachten, daß – egal, wie tief verletzend (bis lebensbedrohend) die Übergriffe der Eltern waren – es trotzdem einen kindlichen Teil im Menschen gibt, der durch Selbstaufgabe u./o. Sorge für die Eltern hofft, doch noch ein Fünkchen Liebe zu bekommen (oft ist es eine solches unbewußtes Anklammern und Suchen nach dem Vater, der es Frauen unmöglich macht, sich von ihren gewalttätigen Partnern zu trennen). In solchen Fällen den Weg in die Selbständigkeit von der Zustimmung der Eltern abhängig zu machen, ist die verkehrte Richtung; die Lösung besteht letztlich darin, daß der Mensch selbst sich die Erlaubnis gibt und die Freiheit nimmt, sich für das eigene Leben zu entscheiden und es zu leben.
Hat der Gesundungsprozeß zu einem gewissen Maß an innerer Freiheit und Stabilität geführt, dann – und erst dann ! – kann das Thema Achtung der Eltern wieder erscheinen :
„Ja, das ist meine Geschichte. Manches war sehr schwer. Doch jetzt kann ich es (in der Vergangenheit) sein lassen. Ich lebe jetzt mich. Und sehe auch, daß – neben allem Schweren – meine Eltern mir doch das Leben geschenkt haben – und einiges andere mehr. Danke.“
Dieses Thema hat aber erst am Ende des Gesundungsprozesses seinen Platz. Und bei aller Vorsicht, die in der Arbeit mit traumatisierten Menschen geboten ist, weniger als empfohlene aktive Willensanstrengung, sondern als natürliche Regung, die sich aus einem freien (bzw. befreiten) Herzen und einer freien (bzw. befreiter) Seele wie von selbst ergibt.
Bis dahin tut der betroffene Mensch gut daran, zu lernen, nach den o.g. Grundsätzen für sich selbst zu sorgen. Also sich um die eigene innere Freiheit, Kraft und Lebendigkeit zu bemühen.
(Überspringen zu Nahrungsmittelallergien)
In zwei Fällen empfehle ich Ihnen Meditation.
Zum einen, wenn Hektik und die Anforderungen des Alltags Ihre Gesundheit beeinträchtigen - hier können Momente der Ruhe helfen : mindestens einmal am Tag eine kurze Besinnung -, einmal am Tag Kontakt zu Ihrem Inneren (oder wenn Sie mögen: zu Ihrer Seele) -. Dies läßt Sie vieles klarer sehen und neue Kraft schöpfen. Siehe dazu Meditation im Alltag.
Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Beschwerden auf der psychischen Ebene oder mit starkem psychosomatischen Anteil. Hier kann Meditation eine Hilfe sein, das "Ruhen in sich selbst" zu entdecken. Damit steigern Sie Ihre Fähigkeit, die Begegnung mit unangenehmen Gefühlen und Anteilen Ihrer Persönlichkeit zu wagen, sie auszuhalten - eine Voraussetzung, um ihnen unerwünschte Kraft zu nehmen und sie zu ändern.
Was ist Meditation ?
Zentrales Element jeglicher Meditation ist die Achtsamkeit – die achtsame Wahrnehmung. "Wahrnehmen, was ist" oder "Wahrnehmen der Gegenwart, der Wirklichkeit" sind mögliche Antworten, um das Wesen von Meditation auf eine kurze Formel zu bringen. Achtsam wahrnehmen mit allen Sinnen : sehen, hören, spüren, riechen, schmecken. Meditation ist von ihrem Wesen her uns also sehr vertraut; - nichts, wozu komplizierte oder hochtheoretische Einführungen nötig wären (siehe auch unten : "Meditative Erfahrungen ohne Meditation ?! ").
Das Denken tritt in den Hintergrund zugunsten der Wahrnehmung – also vom Denken über die Wirklichkeit zur Wahrnehmung der Wirklichkeit selber. Abstand vom Denken gewinnen heißt auch, daß das "Ich soll, muß, will, ich müßte und ich sollte..." in den Hintergrund tritt. Ebenso damit auch die negative Bewertung meiner dunklen Seiten (Schwächen, Mängel, Krankheiten). Zumindest für diese Moment der Meditation gilt : "Ich darf so sein, wie ich bin".
Die Hetzjagd und Last der kreisenden Gedanken läßt nach und die – ihrer Natur nach ruhige – Wahrnehmung gewinnt die Oberhand. Dies führt bei den meisten Meditierenden (zeitweise) zu Gefühlen von Ruhe und Entspannung, von Einssein, innerer Sammlung und Weite oder von innerem Frieden. Solche Erfahrungen geben mit der Zeit einen inneren Halt im Alltag und sind ein Grund der verständlichen Begeisterung, den Weg der Achtsamkeit weiterzugehen. Und doch ist es wichtig zu erkennen, daß dies (nur) angenehme Begleiterscheinungen sind. Das eigentliche Ziel der Meditation - einerlei, ob im Moment die hellen oder die dunklen Seiten in mir überwiegen - bleibt die Achtsamkeit : "Wahrnehmen, was ist".
Wie sieht Meditation nun konkret aus ?
Um sich in diese Öffnung der Wahrnehmung einzuüben, hat sich die Übung der Achtsamkeit" bewährt :
Die Übenden suchen eine aufrechte, gerade und doch bequeme Sitzhaltung, die Füße nebeneinander mit vollem Kontakt zum Boden.
Dann richten sie ihre Wahrnehmung auf den Atem. Das heißt, ich nehme wahr, wie der Einatem in mich hineinströmt und wie der Ausatem mich wieder verläßt. Wo kann ich ihn beim Einatmen spüren ? Bis wohin ? Wo spüre ich ihn beim Ausatmen ? Ich muß ihn nicht überall spüren, der Atem muß auch nicht tief oder ruhig sein – er darf so sein, wie er ist. Ich nehme ihn nur wahr.
Neben dieser Achtsamkeit auf den Atem richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Stille aus. "Ausrichten" heißt wieder : Es muß nicht still sein -, ich nehme die Stille wahr, die in der konkreten Situation wirklich da ist. Hier mag das tiefe Stille sein, dort Stille (nur ?!) neben anderen Geräuschen, zu einer anderen Zeit mag Stille gar nicht zu hören sein – vielleicht aber zu sehen oder ich spüre innerliche Stille. Es darf so sein, wie es ist -, ich nehme bloß wahr, richte bloß meine Wahrnehmung aus.
Begleitend nehme ich meinen Körper, meine Gefühle, meine Gedanken wahr.
Begleitend – das ist eine deutliche Herabstufung zu der Wahrnehmung von Atem und Stille. Diese sind die beiden zentralen Gegenstände meiner Achtsamkeit; und doch ist es wichtig und gut, den eigenen Körper mit seinen Signalen und die eigenen Gefühle und Gedanken wahrzunehmen. Es geht um den gesunden Mittelweg zwischen Verdrängung einerseits und Sich-Verlieren oder Überflutet-Werden andererseits. Je mehr ein Mensch durch das Üben der Achtsamkeit in der bloßen Wahrnehmung ruht, desto besser kann er in dieser Balance auch bei schwierigen, heftigen Empfindungen und Inhalten bleiben.
In dieser Sitzhaltung und Achtsamkeit bleiben die Übenden 15 – 30 Minuten, dann Pause.
Diese Achtsamkeitsübung – als gemeinsames Element aller Meditationsarten – läßt sich nun für verschiedene Meditationsformen nutzen :
Religiöse /spirituelle Meditation und christliche Kontemplation
Für religiöse Menschen ist die Achtsamkeitsübung ein Weg, sich dem, was ihnen heilig ist, auf einer anderen Eben als der des Denkens und Vorstellens zu nähern. Nämlich mit all meinen Sinnen auf der Ebene der Wahrnehmung. Ich halte mich offen und bereit ("richte mich aus"), jederzeit im Alltag die Gegenwart des Heiligen wahrzunehmen, wenn es sich mitteilen will.
Je weiter ein religiöser Mensch diesen Weg geht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zu den beiden anderen Meditationsformen : es wird eine ständige und heilsame Übung.
Religiöse Meditation und Meditation im Alltag haben schon dadurch, daß sie ein bewußteres Leben fördern, eine gewisse therapeutische Wirkung.
Wobei hier auf eine Grenze der "Eigenbehandlung durch Meditation" hingewiesen werden muß : Menschen mit psychiatrischen Krankheiten. z.B. Schizophrenien, Psychosen, Phobien, schweren Depressionen mit Suizidneigung sowie Opfern frühkindlichen Mißbrauches wird dringend von der Meditation ohne entsprechend qualifizierte Leitung abgeraten.
Unter Beachtung dieser Grenze wird Meditation jedoch im therapeutischen Bereich vielfältig eingesetzt. Beispielhaft seinen hier drei Anwendungsarten vorgstellt :
Wer die Übung der Achtsamkeit regelmäßig übt, kann auf folgende positive Entwicklungen hoffen :
Zum einen hilft sie, den Alltag bewußter zu leben. Also im Alltag Achtsamkeit sowohl für die Umgebung wie auch für mich selber zu entwickeln. Je öfter dies gelingt, desto klarer wird, welche Situationen, Tätigkeiten oder Personen mich stören oder belasten (was sonst, wenn es unbewußt bliebe, zu seelisch / körperlichen Spannungen und Störungen führen könnte). Und umgekehrt hilft es natürlich auch zu erkennen, welche Situationen, Tätigkeiten und Personen mir guttun, wo und wann ich mich körperlich und seelisch wohlfühle.
Ein weiterer heilsamer Einfluß der Meditation im Alltag ist, sich bewußt ein Gegengewicht zu Arbeit und Belastung schaffen zu können. Zum Beispiel dadurch, sich täglich oder wöchentlich "eine feste Zeit für mich" zu reservieren. Oder dadurch, daß ich immer mehr Gespür entwickle für die Gelegenheiten, wo im Alltag Momente der inneren Stille und des inneren Friedens möglich sind. Streß und Belastung werden sich für die wenigsten ganz vermeiden lassen. Aber es ist ein Unterschied, ob sich der Alltag dunkel oder grau-in grau vor mir auftut oder ob er einer Landschaft mit vielen Lichtern gleicht – mit Momenten also, in denen ich innehalte, mich sammle und durchatme. In diesem Sinne ist die Meditation im Alltag das Fernziel der beiden ersten Meditationsarten. Meditation und Achtsamkeit nicht nur zu bestimmten Zeiten zu praktizieren, sondern beides in den Alltag hineinnehmen zu können. Die Übung der Achtsamkeit und die innere Sammlung werden dann zu einer Grundmelodie des eigenen Lebensstils, die alles durchdringt und überall mit anklingt.
Meditative Erfahrungen ohne Meditation ?!
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Entgegen einem verbreiteten Vorurteil ist Meditation nichts Elitäres oder ein Privileg Weniger. Viele Menschen erfahren meditative Zustände im Alltag, ohne daß sie dies gleich Meditation nennen, - manche sprechen vielleicht von Besinnung, Muße oder Zu-sich-selber-Kommen.
Da gibt es z.B. während eines Spazierganges Momente, in denen ich mit meiner Aufmerksamkeit ganz im Augenblick bin : Ganz bei mir, ich spüre mich gehen und atmen und merke, was Luft, Witterung und die Umgebung mit mir machen, und ich bin gleichzeitig bei der Wahrnehmung meiner Umgebung (Licht, Luft, Wetter, Pflanzen, Tiere). Mit einem Gefühl innerer Ruhe, vielleicht auch der Freude.
Ähnliches während einer Wanderung, wenn ich eine Rast einlege. Da gibt es wieder Momente, in denen ich ganz im Augenblick bin. Ich nehme mich selber wahr : Anstrengung, Erschöpfung, die Erholung durch die Rast - und gleichzeitig die Umgebung. Das kann ein Ausblick in die Landschaft sein, der Anblick von Pflanzen, Tieren, Bach, Teich oder Gebäuden, die Empfindung von Licht und Luft, der Geruch von Wald und Wiese oder ich höre den Gesang der Vögel, das Rauschen des Waldes, das Murmeln eines Baches, das Plätschern einer Quelle. Ganz in der Wahrnehmung - des Außen und meiner selbst.
Viele Menschen entdecken dabei die Stille - innerliche Stille, Stille in der Umgebung. Stille wird dabei ganz verschieden erlebt : Für den einen heißt es, die Gedanken kommen zur Ruhe, keine Gedanken-Jagen mehr, kein Terminkalender, kein Grübeln - es ist im Kopf wie ein Leer-Werden, oder als ob die Gedanken vorüberzögen wie Wolken am Himmel, - ich selber bleibe ruhig und gesammelt. Andere sehen die Stille : tatsächlich stehen die meisten Dinge in der Natur still, wenn auch einige wie z.B. alte Bäume oder Gebäude und Ruinen aus vergangenen Jahrhunderten eine besonders intensive Atmosphäre der Stille ausstrahlen. Wieder andere hören sie. Nicht nur in absoluter Stille, sondern durchaus neben anderen Geräuschen : ich höre Vögel, Autos, von ferne Arbeitsgeräusche und daneben - ganz deutlich - höre ich die Stille. Und zuletzt gibt es Menschen, die die Stille empfinden, spüren : in sich selber, um sich herum. So ein Erlebnis findet sich in dem Ausdruck wieder : Die Stille war mit Händen zu greifen.
Wenn diese Stille unser Gemüt und Herz erreicht und dort nicht erschreckt, sondern genossen wird mit dem Gefühl Es ist gut so, ist dies eine Art inneren Friedens.
Weitere Bereiche, in denen Menschen meditative Erlebnisse haben können : Gartenarbeit, handwerkliche oder künstlerische Tätigkeit, Hobbies : und zwar dann, wenn diese Tätigkeit zum stillen Genuß wird. Wesentliches Merkmal, daß sie zur Meditation wird, ist dabei die Bewußtheit : daß ich mich also nicht in einer Tätigkeit oder in einem Gefühl verliere, sondern daß ich mit meiner Wahrnehmung auch bei mir selber bin, also mich spüre und die Auswirkungen des Tätigseins in mir. - Oder auch hier Momente des Innehaltens : Ganz bei mir und ganz in der Situation - wieder mit dem Gefühl innerer und äußerer Ruhe.
Oder denken Sie an eine gute persönliche Unterhaltung, wenn das Gespräch abbricht. Und keine peinliche Stille entsteht, sondern eine angenehme ruhige Atmosphäre mit der Grundstimmung "Es braucht nichts mehr gesagt zu werden." Ein Verweilen in dieser Atmosphäre (nicht : Nachhängen und Sich-Verlieren in Gedanken) ist Meditation. In solchen Momenten kann das Gefühl entstehen, etwas so Wesentliches zu erleben, daß z.B. innere Leere und Unruhe verschwinden, und damit auch der Antrieb zu oberflächlicher, leerer Aktivität. Dies kann sehr heilsam sein.
Kirchen und andere Räume der Stille strahlen oft diese Atmosphäre aus : die Zeit bleibt stehen, der Mensch lebt nur in der Gegenwart und das Thema kommt : Werde wesentlich ! Oder die Fragen : Was ist für mich wesentlich ?, "Lebe ich es ?", "Hege und pflege ich es ?"
Aber wie gesagt, dies ist kein Privileg von Kirchengebäuden, meditative Erfahrungen sind in vielen Situationen des Alltags möglich. (Vielleicht haben Sie Lust zu einer kurzen Übung ? Dann nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit, die Augen zu schließen, Ihren Atem wahrzunehmen und in Ihrer Erinnerung zu suchen, ob und wo Sie derartige Erfahrungen gemacht haben.)
Buchempfehlung : Thich Nhat Hanh, "Ich pflanze ein Lächeln"
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A. "Wer ich wirklich bin"
Eines der tiefsten Gebete :
"Bitte zeige mir, wer ich wirklich bin."
Nicht erschrecken vor meiner Kleinheit, meiner Schwäche und Nichtigkeit,
nicht erschrecken vor meiner Größe, meinem Wert und meiner Würde.
"Bitte zeige mir, wer ich wirklich bin."
*******
Die Spannung aushalten -
1 Mensch unter sechs Milliarden,
1 Lebewesen unter unzählbar vielen,
wie ein Nichts im Universum,
und :
Geschöpf des Göttlichen (was immer dieses auch sein mag...),
einzigartig,
mit Geist und Seele,
geschaffen zur Liebe.
*******
Und wohin mit mir in den Momenten,
in denen mir die ganze Weite und Tiefe meiner Existenz bewußt wird ?
Hier und jetzt den nächsten Atemzug , den nächsten Schritt tun.
Das Zen sagt :
Vor der Erleuchtung hacke Holz und hole Wasser.
Nach der Erleuchtung hacke Holz und hole Wasser.
B. "Wille und Demut"
Mein Wille geschehe.
Grundsatz der schwarzen Magie
Inhaltlich verwandt damit ist die Allmachtsphantasie :
Ich muß nur richtig ... ,
dann gelingt mir alles.
Also : Ich muß nur richtig lernen, richtig trainieren,
mich richtig anstrengen - ,
ich muß nur mich nur richtig bewerben,
richtig kommunizieren - ,
ich muß nur richtig denken, mich richtig ausrichten,
mich richtig programmieren - ,
ich muß nur richtig meditieren,
richtig beten -
dann gelingt mir alles,
dann erreiche ich jedes Ziel !
*******
Dein Wille geschehe
(...)
Denn Dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Das Gebet der Hingabe
und der Demut
*******
Es gilt das rechte Bemühen,
ohne zu erstreben
und ohne abzuweisen.
Buddha
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C. "Wunderbar (III)"
Ich danke dir, Gott, daß ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennet meine Seele wohl.
(Ps 139, 16)
Und das Scheitern ?
Mein persönliches Scheitern ?
Der kindliche Wunsch : Ich bin gut, mir geht es gut, ich mache so weiter und es wird noch besser. Hoffnung und Sehnsucht. - Umso schmerzhafter die Lektion des Scheiterns : So wie ich es mir gedacht und erwünscht habe, geht es nicht weiter. Die Sehnsucht bleibt unerfüllt, die Hoffnung trägt nicht mehr.
Ich danke dir, Gott, daß ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennet meine Seele wohl. - ??
*******
Ich danke dir, Gott, daß ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennet meine Seele wohl. ??
Mein Scheitern fordert mich zu Neuem heraus, zur Entwicklung.
Auf der Ebene des "Weiter so" : zum Lernen, zu vermehrter Anstrengung, zur Vervollkommnung meiner Fähigkeiten – vielleicht zur Meisterschaft.
Oder auf anderer Ebene : zum Abschied von Altem, zur neuen Orientierung und Bestimmung von Standort, Ziel, Sinn. Wer bin ich, wo bin ich, wo will ich hin, wo ist mein "Weg mit Herz" ?
Ich danke dir, Gott, daß ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennet meine Seele wohl.
*******
Ich danke dir, Gott, daß ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennet meine Seele wohl.
Wissen und Nicht-Wissen. Das Yin-Yang von Wissen und Nicht-Wissen : Ich weiß wer ich bin, wohin ich will, mein Leben hat Sinn. Alles ist hell und klar – und trägt doch, je weiter es sich entwickelt, den Keim vom Nicht-Wissen in sich. Der sich auch entwickelt, Oberhand gewinnt und in die Dunkelheit und Orientierungslosigkeit führt. Und was wiederum, je mehr es wächst, den Keim zu neuem Wissen enthält ... und so weiter... und so fort...
Achtung vor dem Geheimnis ... Zu wissen, daß ich letztlich nichts weiß. Und doch : leben. Jetzt.
Ich danke dir, Gott, daß ich wunderbar gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, das erkennet meine Seele wohl.
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D. "Nicht sicher und nicht unsicher"
Nur eine etwas komplexere Lebensfrage,
ganz zu schweigen
von der Frage nach dem Sinn des Lebens :
das ist zu groß für den Verstand.
*******
Und das Herz ?
Es weiß,
glaubt,
spürt,
ahnt – oder
vertraut der Weisheit Erfahrener :
daß es da etwas Heiliges gibt, das trägt -
und die Liebe.
*******
Und so gehe ich meinen Weg :
Nicht sicher –
und nicht unsicher.
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(Selbstredend, hier besonders, nur für diejenigen, die sich davon angesprochen fühlen)
Gott, wer immer Du auch sein magst - ,
Gott, welches Bild auch immer meine Seele von Dir haben mag
und als ihr Heiligstes in Ehren hält :
Bitte gib uns Deinen Frieden.
Wenn Menschen aus ihrer tiefen Angst,
von Dir nicht angenommen und getragen zu sein,
Menschen anderen Glaubens verfolgen, verletzen oder töten :
Bitte sende ihnen Deinen befreienden Geist.
Und schicke Deinen Geist auch mir,
wenn in dunklen Kammern meiner Seele dieselbe Angst lauert.
Und sollte ich - in diesem oder in früheren Leben -
andere Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt, verletzt oder getötet haben,
so spreche ich aus tiefstem Herzen zu diesen Menschen :
"Es tut mir leid. -
Und was ich heute an Glaubensfreiheit
und mit Menschen anderen Glaubens an gegenseitiger Anerkennung erfahre,
verbindet mich mit Euch in Achtung vor dem, was Ihr - auch durch mich - erlitten habt.
Euer Leiden macht meine Freiheit umso kostbarer."
Gott, wer immer Du auch sein magst - ,
Gott, welches Bild auch immer meine Seele von Dir haben mag
und als ihr Heiligstes in Ehren hält :
Bitte gib uns Deinen Frieden.
5. Nahrungsmittelallergien/
-unverträglichkeiten
Von der rasanten Zunahme der Allergien wird viel berichtet, eine Unterart hiervon sind allergische oder unverträgliche Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel (allen voran Weißzucker, Kuhmilch und Weizenmehl). Die davon betroffenen Menschen merken oft gar keine direkte Wirkung der problematischen Nahrungsmittel - trotzdem belasten diese den Organismus und können verschiedenste Krankheiten fördern (z.B Erkältungsneigung, Heuschnupfen und andere allergische Erscheinungen, Migräne, Verdauungsbeschwerden bis hin zur Hyperaktivität von Kindern).
Ob solche Unverträglichkeiten vorliegen (und gegen welche Stoffe), kann ich mit der Kinesiologie, austesten. Als Therapie empfehle ich in solchen Fällen eine Kombination von homöopathischer Behandlung und Abstinenz (Weglassen) der problematischen Lebensmittel. So wird die Heilung durch die Homöopathie erleichtert und nebenbei verliert sich oft auch die Überempfindlichkeit auf die früher belastenden Stoffe.
Die Homöopathie stärkt unsere Lebenskraft, unsere innere Steuerung. Was nutzt aber die beste Steuerung, wenn die notwendigen Ausgangsmaterialien nicht da sind ? Wir sind also ständig auf die Zufuhr von außen angewiesen : Kohlehydrate, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe - und auf der nicht-stofflichen Ebene etwas schlecht Fassbares : Energie, die Pioniere der Vollwertkost sprechen von lebendiger Nahrung.
Von diesem allen hat die übliche Zivilisationskost nicht genug. Wer sich so ernährt, lebt "auf Pump", zehrt seine biologischen Reserven auf (daß viele Menschen sie essen ohne krank zu werden, liegt an ihrer guten Konstitution/Veranlagung). Die bewährteste Methode, unseren Organismus rundum vollständig zu versorgen, ist die Vollwertkost. Daher meine herzliche/dringende Bitte, daß Sie sich darüber informieren und vollwertig ernähren.
Im folgenden schildere ich kurz die Grundzüge der vollwertigen Ernährung; eine umfassende Information mit praktischer Einführung, Tipps und Tricks (damit es auch schmeckt !) bietet Frau Anne-Christine Möller, Tel.: 05223 / 650 94 86.
Die Grundzüge:
7. Anhang : Was heißt "ganzheitlich" ?
Der Mensch besteht aus Körper, Seele , Geist - heißt es landläufig. Das Wichtige im Zusammenhang hier : Körper, Seele und Geist sind keine streng voneinander getrennte Bereiche, sondern stehen in enger Beziehung zueinander und haben deutliche Auswirkungen aufeinander :
Die geistige Einstellung eines Menschen beeinflußt seine Gefühle und den Körper. Versuchen Sie bitte sich einmal vorzustellen und dem nachzuspüren, was z.B. der Gedanke "Alle sind gegen mich" auf der Gefühlsebene anrichtet und im Körper an Anspannung und Dauerstreß hervorruft. Oder umgekehrt der Gedanke "In allen Menschen ist derselbe Kern : Liebe und Geliebt-werden-Wollen".
Zur Auswirkung von Gefühlen : Ein akuter Liebeskummer beeinträchtig sowohl die geistige Ebene, läßt uns nicht mehr "klar sehen", wie auch den Körper (sei es "Frustfraß" oder Appetitlosigkeit - neben vielem anderen mehr... ; solche Beschwerden heißen "psychosomatisch"). Entgegengesetzt in den Wirkungen, vom Wirkprinzip aber gleich die Erfahrung von Liebe und Geliebt-Werden : Die Gedanken werden freundlicher bis euphorisch, der Körper fühlbar entlastet und auf seine Weise in "Hochstimmung".
Die Auswirkungen des Körpers : Dauernde Schmerzen, hormonelle Schwankungen (Zyklus, Wechseljahre), Stoffwechselgifte (z.B. schwerer Pilzbefall des Darms, Bakteriengifte, schwere Leber- und Nierenschwäche) beschränken sich in ihren Auswirkungen nicht auf den Körper, sondern können auch getrübte Stimmung und Gedanken nach sich ziehen. Oder einfach Fieber : Gleichgültigkeit, Sich-nach-innen-Kehren bis hin zu Fieberphantasien können sich einstellen. Und auch hier wieder die positive Variante : "Es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt -" , die Erleichterung nach überstandener körperlicher Krankheit sowie hormonelle Ausgeglichenheit heben die Stimmung und lassen uns die Welt anders sehen, fühlen und erleben.
Sämtliche Behandlungen und Beratungen rechne ich mit meinem Stundensatz von 50,-- Euro ab. Kurze Rückfragen sowie die Anrufe eine Woche nach der Mitteleinnahme sind bis zur Dauer von zehn Minuten kostenlos.
Das
ausführliche homöopathische Erstgespräch dauert bei
Erwachsenen in der Regel zwischen 1,5 und 2 Stunden, Folgetermine meist unter einer Stunde.
Eine Aufstellung im Einzelsetting dauert ca. 1 – 1,5 Stunden.
Bei Behandlung mehrerer Familienmitglieder und/oder knapper Einkommenslage biete ich Ihnen an, die Behandlungskosten in Raten ab 25,- Euro monatlich zu bezahlen. Wenn Sie Sozialhilfeempfänger oder sonst ähnlich einkommensarm sind : bitte sprechen Sie mich vorher auf die Frage der Kosten an.
Ein
Hinweis für Privatversicherte und Beihilfeempfänger:
Meine Rechnungen werden von privaten Krankenversicherungen oder von
der Beihilfe eher nur teilweise erstattet (insbesondere die Tarife
der Zusatzversicherungen sind oft sehr knapp kalkuliert). Das liegt
zum einen daran, daß selbst die Gebührenordnung der
Heilpraktiker sich im Grunde an der offiziellen
Kurzberatungsmedizin orientiert und nicht an einer umfassenden
Abklärung der psychosomatischen Hintergründe, wie ich sie
oben beschrieben habe.
Außerdem ist die Verbindung von Kinesiologie und klassischer Homöopathie
im Rahmen der GebüH überhaupt nicht berücksichtigt und die Erstattungsfähigkeit mit jeder einzelnen Versicherung /
Beihilfestelle abzuklären.
Grundsätzlich rate ich Ihnen daher (wenn die Frage der Erstattung für Sie entscheidend ist, ob Sie eine Behandlung bei mir beginnen), daß Sie von mir eine Darstellung meiner Behandlung und Abrechnungspraxis anfordern, diese Ihrer Krankenversicherung / Beihilfe vorlegen und so Klarheit bekommen, inwieweit Sie mit einer Erstattung rechnen können. Dasselbe gilt für die Kosten für das Familien - Stellen im Einzelsetting bzw für eine familien-systemische Beratung.
Gott gebe mir
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,die ich nicht ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Friedrich Oettinger)
Es gilt das rechte Bemühen,
ohne zu erstreben
und ohne abzuweisen.
(Buddha)
Genau wie ich, möchte dieser Mensch glücklich sein.
Genau wie ich, möchte er nicht leiden.
(Aus der buddhistischen Tonglen - Praxis)
So sind wir Menschen eben.
(Katie Byron, "The Work")
[Eigene Anm.: Erst zu ahnen, daß ich ähnliche Züge habe
wie mein Gegenüber,
dann weder resignierend, noch
gütig-herablassend,
sondern die Betonung auf dem "Wir" - mich
eingeschlossen]
Wer nachträgt, der trägt.
Sprichwort
Es gibt auf alle wirklichen Lebensfragen eine Antwort,
die einfach, klar und falsch ist.
(??)
Laßt Eure Fragen in Euch leben. (Tötet sie nicht durch falsche
Antworten).
Wenn die Frage lang genug in Euch sein konnte, wird Euch die
Antwort zur rechten Zeit
wie eine Frucht gereift sein.
(R.M.Rilke)
Verrennt Euch nicht in Fragen, die Ihr sowieso nicht lösen könnt.
(Buddha)
Das Urvertrauen ist eine Oase, an die die Karawanen unserer Gedanken nie gelangen werden.
(??)
Das Gebet in der Frühe entscheidet über den Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)
Ich beginne jeden Tag
mit einem ruhigen Augenblick :
Man muß stillhalten, um zu sehen,
was sich "meldet".
(Carl Friedrich von Weizsäcker)
Depression ist nach innen gerichtete Aggression.
(??)
"Ich darf und mich und meine Grenzen verteidigen,
das ist mein Recht und meine Aufgabe."
Und gleichzeitig gilt:
"Genau wie ich, möchte dieser Mensch glücklich sein.
Genau wie ich, möchte er nicht leiden."
Leuchtende Tage,
nicht weinen,
weil sie vorüber,
sondern lächeln,
daß sie gewesen.
(Tagore)
Abschließend ein Gedicht von Rainer Maria Rilke
(aus "Sonette an Orpheus"):
Nur wer die Leier schon hob
auch unter Schatten,
darf das unendliche Lob
ahnend erstatten.
Nur wer mit Toten vom Mohn
aß, von dem ihren,
wird nicht den leisesten Ton
wieder verlieren.
Mag auch die Spieglung im Teich
oft uns verschwimmen:
Wisse das Bild.
Erst in dem Doppelbereich
werden die Stimmen
ewig und mild.
" Es sind mancherlei Gaben ;
aber es ist e i n
Geist.
Und es sind mancherlei Kräfte ;
aber es ist e i n Gott
,
der da wirkt alles in allen."
1. Kor. 12, 4+6
Mühlenstr. 16 c
32257 Bünde
Tel. 05223/ 4 37 87
Telefonische Sprechzeiten : MO, DI, DO u. FR
von 9.00 - 10.00 Uhr
Termine zur Behandlung bitte immer vorher telefonisch vereinbaren!
eMail:
PostSPAMSCHUTZralf-juergens-heilpraktiker.de
"SPAMSCHUTZ" bitte durch @ ersetzen
Im folgenden können Sie sich über drei Initiativen informieren, mit denen sich Homöopathen in Entwicklungsländern oder Notstandsgebieten engagieren. Mit ihrer homöopathischen Arbeit bieten sie medizinische Grundversorgung für Menschen, die sich sonst keinerlei medizinische Hilfe leisten können.
Alle drei Projekte sind dankbar für Spenden.
Über den Tellerrand hinaus :
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